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Spannende Vorträge zum Mond im Dornier Museum


Am Montagmorgen konnte am Himmel ein spannendes Naturschauspiel betrachtet werden – eine totale Mondfinsternis. Sonne, Erde und Mond standen also auf einer Linie. Durch die Konstellation von Sonne und Erde entsteht ein (Erd)Schatten und in diesen kann der Mond teilweise oder ganz eintreten. Je nachdem ob der Mond in den Halbschatten oder den Kernschatten der Erde eintaucht und dies teilweise oder ganz, wird gemeinhin unterschieden in partielle und totale Halbschattenfinsternis bzw. partielle und totale Kernschattenfinsternis. Am 21. Januar 2019 gab es eine totale Kernschattenfinsternis, auch bezeichnet als totale Mondfinsternis. Der Vollmond wurde am Montag also zur immer schmaleren Sichel und erstrahlte anschließend wiederum in voller Größe blutrot am Morgenhimmel, daher auch der Begriff „Blutmond“. Die rote Farbe stammt im Übrigen von der Sonne. Deren Licht wird durch die Erdatmosphäre gestreut, wobei fast nur noch langwellige rote Anteile des Sonnenlichts über den Kernschatten den Mond erreichen. Wer sich am Montagmorgen aus dem Bett quälen musste, um zur Arbeit oder in die Schule zu gelangen, wurde übrigens mit einem besonderen Anblick belohnt. Die nächste Mondfinsternis dieser Art, die so gut sichtbar in unseren Breitengeraden erscheint, soll an Silvester 2028 auftreten.

Der Mond ist trotz vieler wissenschaftlicher Untersuchungen immer noch ein Mythos und Zentrum zahlreicher Legenden. Dabei sind diese thematisch recht unterschiedlich und handeln zum Beispiel von Menschen, die sich bei Vollmond in einen Werwolf verwandeln, oder vom Mann im Mond oder von der Liebe zwischen Sonne und Mond, die sich wegen eines Streits meist „hinterherlaufen“ und nur selten – zu Sonnenfinsternissen – „zusammenkommen“.

Auch die bemannte Mondladung Mitte Juli 1969 ist ein Mythos. Einerseits wegen ihre enormen wissenschaftlichen, technischen und kulturellen Bedeutung für die Erdenbewohner, anderseits wird ihre Realität immer wieder in Frage gestellt. Von Fotomontagen und Filmaufnahmen in Kulissen auf der Erde ist die Rede und hierfür werden einige „offensichtliche Beweise“ herangeführt, wie beispielsweise die wehende US-Flagge, mehrere Astronauten gespiegelt auf einem Visier, keine Sterne, Schattenwurf usw. Eine interessante Veranstaltung rund um die Mondladung von 1969 und ihre Verschwörungstheorien findet am 29. Januar 2019 im Dornier Museum für Luft- und Raumfahrt in Friedrichshafen am Bodensee statt. Der eintrittsfreie Vortrag mit dem Astronom und Autor Florian Freistetter beleuchtet die erste bemannte Mondlandung und ihre Erfordernisse sowie die (un)realen Aspekte einer möglichen Inszenierung.

Faszinierend wird sicherlich darüber hinaus das Referat am 13. Februar 2019 im Dornier Museum. PTScientists stellen sich und ihre Arbeit bei diesem eintrittsfreien Vortrag vor. Das Forscherteam aus Deutschland widmet sich der Entwicklung der privaten Raumfahrt und plant noch in diesem Jahr eine unbemannte Mondladung – die erste privat finanzierte! Die „Mission to the Moon“ wird von renommierten Unternehmen und Institutionen unterstützt. Zwei Rover von Audi und LTE von Vodafone sollen bei der Mondmission eingesetzt werden. Ziel des Projekts ist die Erforschung der Mondoberfläche (einschließlich Gerätschaften) sowie der Transport von Nutzlasten.

Doch nicht nur im Rahmen der wissenschaftlichen Erforschung des Weltalls wird der Erdtrabant, der auch maßgeblich verantwortlich ist für die Gezeiten auf der Erde, fokussiert. Der Mond nimmt ebenfalls eine bedeutsame Rolle in der Mythologie, Astrologie usw. ein und wer ist nicht angetan von einer lauen, romantischen Sommernacht im Mondschein am Bodensee...

Bildquelle: www.ptscientists.com

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