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25. Jubiläum „Tag des offenen Denkmals“


Seit dem Jahr 1993 wird der „Tag des offenen Denkmals“ ganzheitlich in der Bundesrepublik Deutschland begangen. Initiator ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Seinen Ursprung hat der kulturelle Aktionstag, der im vergangenen Jahr bundesweit rund 3,5 Millionen Besucher anlockte, Mitte der 80er Jahre in Frankreich. Unter den vom Europarat initiierten European Heritage Days beteiligen sich heutzutage die europäischen Staaten an diesem Aktionstag, der das facettenreiche, kulturelle Erbe und die Denkmalerhaltung in den Vordergrund rückt. Neben Frankreich und Deutschland organisieren unter anderem auch die Niederlande, Schottland, Tschechien, Österreich und die Schweiz individuelle „Denkmaltage“. Die einzelnen, länderspezifischen Veranstaltungen im Rahmen der European Heritage Days sollten dabei verschiedene Richtlinien berücksichtigen, darunter die Besichtigung sonst nicht öffentlich zugänglicher Denkmäler, besondere Aktivitäten bei regulär geöffneten Denkmälern, Familienfreundlichkeit der geplanten Aktionen sowie der günstige bzw. kostenfreie Eintritt zu den Denkmälern.

Der deutsche „Tag des offenen Denkmals“ unter dem „Dach“ der European Heritage Days findet in diesem Jahr am 09. September statt und begeht sein 25. jähriges Jubiläum. Mit mehreren Millionen Besuchern und Tausenden teilnehmenden, denkmalgeschützten Gebäuden und Anlagen jährlich ist der „Tag des offenen Denkmals“ inzwischen die wahrscheinlich größte kulturelle Veranstaltung in der Bundesrepublik. Am 09. September 2018 sind unter dem diesjährigen Motto „Entdecken, was uns verbindet“ über 7.800 Veranstaltungsstätten präsent und begeistern ihre Gäste jeden Alters mit Führungen, Ausstellungen, Vorträgen, Vorführungen und Mitmachaktivitäten. Die Aktionen geben spannende Einblicke in die historische Bau- und Gestaltungskunst, Lebens- und Arbeitsweise und widmen sich ebenso der Erhaltung der Denkmäler. Eröffnet wird der Aktionstag am 09. September in Köln.

Natürlich werden am Sonntag auch in der Bodenseeregion zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz viele Denkmäler vorgestellt sowie unterhaltsame und informative Aktionen für Jung und Alt angeboten. Immerhin birgt die wunderschöne Gegend des Dreiländerecks einige imposante Bauwerke und Parkanlagen. So können Besucher am 09. September faszinierende Kulturdenkmäler wie das Gräfliche Schloss Singen, die Villa Clara in Radolfzell, das Rebmannshaus in Sipplingen, das Hermann-Hesse-Haus in Gaienhofen, das Münster Unserer Lieben Frau und das Konzilgebäude in Konstanz, die Mühle Ittenhausen, die Pfarrkirche St. Pelagius und die MS Schwaben in Lindau sowie das Schwörerhaus in Immenstaad am Bodensee entdecken. Wie wäre es mit einer Kutschfahrt zur Kabelhängebrücke über die Argen oder einem Orgelkonzert in der Singener Markuskirche? Am „Tag des offenen Denkmals“ sind etliche bekannte Anziehungspunkte vom Bodensee aber auch unbekanntere Kleinode des Länderecks für Geschichts-, Kultur- und Architekturfreunde geöffnet. Die Zeitreise kann beginnen...

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