Radolfzell, gelegen am herrlichen Bodensee - genauer am Untersee - wurde im 9. Jahrhundert vom Bischof Radolf von Verona auf Grund und Boden des Klosters Reichenau als Cella Ratoldi gegründet. 1100 wurde der Reichenauer Markt Radolfzell geschaffen und 1267 die Siedlung zur Stadt erhoben. Gefördert durch die Reichenauer Äbte und folgend durch die Herrschaft Habsburg-Österreich entwickelte sich Radolfzell zunehmend zu einem wichtigen Handels- und Tagungsort, so nutzten beispielsweise Ritter aus dem Hegau seit dem 15. Jahrhundert Radolfzell als Treffpunkt für ihre Versammlungen. Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung bildeten landwirtschaftliche Erzeugnisse, hauptsächlich Wein und Getreide, sowie der Handel mit diesen. Radolfzell gelangt 1806 zu Württemberg und 1810 an Baden, wird Teil des Bezirksamtes Konstanz, welches später im Landkreis Konstanz aufgeht.
Durch Eingemeindungen in den 1970er Jahren vergrößerten sich Gemarkungsfläche und Bürgerzahl. Radolfzell am Bodensee - seit 1975 Große Kreisstadt, heute ein Mittelzentrum, regionaler Eisenbahnknotenpunkt, bedeutender Wirtschaftsstandort und drittgrößte Stadt des Landkreises - mit dem Kernort Radolfzell und den Ortsteilen Möggingen, Böhringen, Stahringen, Liggeringen, Markelfingen sowie Güttingen nimmt eine Fläche von fast 5.900 ha ein und zählt über 30.000 Einwohner.
Das „Tor zum Bodensee“, wie Radolfzell gern bezeichnet wird, verfügt Dank langjähriger Geschichte und Gönnerschaft über eine Fülle an Sehenswürdigkeiten, bietet ein vielfältiges Kulturleben und ist umgeben von reizvoller Natur. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Radolfzell ein touristisches Ziel, einen ersten ausgeprägten Aufschwung des Fremdenverkehrs konnte die Stadt in den 30er Jahren verzeichnen. Darüber hinaus wurde 1958 die Mettnau-Kur begründet. Gästehäuser, Pensionen, Hotels, Privatzimmer, Ferienhäuser und Ferienwohnungen stehen in und um Radolfzell am Bodensee für die Besucher bereit.
Die Historie und Entwicklung des einst bescheidenen Fischer- und Weinbaudorfes zum jetzigen Mittelzentrum und interessanten Ausflugs- und Urlaubsziel wird im Stadtmuseum und bei einem geführten Streifzug durch Radolfzell nahe gebracht. Führungen werden in der Saison regulär immer samstags, außerhalb der Saison einmal im Monat angeboten, Treffpunkt ist das Stadtmuseum.
Das Museum von Radolfzell, untergebracht in der altehrwürdigen Stadtapotheke, gibt nicht nur Einblicke in die Stadtgeschichte, sondern zeigt auch historische Einrichtung der Apotheke, Arbeiten des Malers Carl Spitzweg, eine Sammlung zum Ehrenbürger und Dichter Joseph Victor von Scheffel sowie Sonderausstellungen.
Zeugnisse der glanzvollen Radolfzeller Vergangenheit und Stationen des geführten Stadtrundganges sind weiterhin das Österreichische Schlösschen, das Ritterschaftshaus, der Schützentorturm, die Schmidtengasse, die Münzschmiede, der Pulverturm, die Alte Sparkasse (Carl Duisberg Centrum), der Kappedäschle-Brunnen mit Figuren der Radolfzeller Fasnacht, der Stadtgarten, das Rathaus und die Alte Domprobstei - das älteste Fachwerkhaus der Stadt am Untersee.
Das Obertor oder Konstanzer Tor, welches einst den östlichen Stadtzugang sicherte, existiert seit 1870 nicht mehr. Am früheren Standort dieses Teils der ehemaligen Stadtbefestigung finden sich an den umgebenden Gebäuden eine Darstellung des Obertores und eine historische Stadtansicht. Von hier aus zeigt sich ferner das imposante, spätgotische Münster Unserer lieben Frau mit 82 Meter hohen Turm.
In den Radolfzeller Ortsteilen gibt es ebenfalls sehenswerte Sakralbauten zu bestaunen, darunter die Kirche St. Nikolaus im Storchendorf Böhringen, die Kirche St. Georg in Liggeringen, die Kirche St. Laurentius in Markelfingen und die Kirche St. Gallus in Möggingen.
Die von Bischof Radolf von Verona einst begründete Kirche wurde von jenem mit Reliquien der Heiligen Senesius, Theopontus und Zeno ausgestattet, wodurch Radolfzell zu einem bekannten Wallfahrtsort avancierte. Auch heute erinnert Brauchtum wie das Hausherrenfest mit der Mooser Wasserprozession im Juli an die drei Schutzpatrone der Stadt und die frühere Wallfahrt.
Zum Veranstaltungsprogramm von Radolfzell gehören weiter das Altstadtfest im September, die Kulturnacht, geführte Rad- und Wandertouren sowie Theateraufführungen, Konzerte, Messen, Ausstellungen und Kabarett im ehemaligen Milchwerk, in der Villa Bosch mit städtischer Galerie und im Konzertsegel an der herrlichen Uferpromenade.
Anziehungspunkte von Radolfzell am Bodensee sind aber auch die Naturschutzgebiete Mindelsee, Bodenseeufer Markelfingen und Mettnau. Das NABU Naturschutzzentrum Mettnau offeriert Vorträge über die hier anzutreffende reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt sowie Führungen durch das Schutzgebiet.
Für Wanderer und Radfahrer steht eine Vielzahl an Strecken zur Verfügung, zum Beispiel zu den Buchenseen, dem Mindelsee, zur Burgruine Homburg oder zur Insel Reichenau. Im Altobohlwald warten außerdem zwei ausgeschilderte Nordic-Walking-Wege. Sportlich aktiv geht es im Kletterwerk Radolfzell und natürlich auf dem Bodensee beim Segeln, Surfen oder Kanufahren zu. Zum Schwimmen und Relaxen laden das Strandbad und das Seebad in Mettnau, der Böhringer See, der Buchensee-Bad Güttingen und das Strandbad Markelfingen ein.
Durch Eingemeindungen in den 1970er Jahren vergrößerten sich Gemarkungsfläche und Bürgerzahl. Radolfzell am Bodensee - seit 1975 Große Kreisstadt, heute ein Mittelzentrum, regionaler Eisenbahnknotenpunkt, bedeutender Wirtschaftsstandort und drittgrößte Stadt des Landkreises - mit dem Kernort Radolfzell und den Ortsteilen Möggingen, Böhringen, Stahringen, Liggeringen, Markelfingen sowie Güttingen nimmt eine Fläche von fast 5.900 ha ein und zählt über 30.000 Einwohner.
Das „Tor zum Bodensee“, wie Radolfzell gern bezeichnet wird, verfügt Dank langjähriger Geschichte und Gönnerschaft über eine Fülle an Sehenswürdigkeiten, bietet ein vielfältiges Kulturleben und ist umgeben von reizvoller Natur. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Radolfzell ein touristisches Ziel, einen ersten ausgeprägten Aufschwung des Fremdenverkehrs konnte die Stadt in den 30er Jahren verzeichnen. Darüber hinaus wurde 1958 die Mettnau-Kur begründet. Gästehäuser, Pensionen, Hotels, Privatzimmer, Ferienhäuser und Ferienwohnungen stehen in und um Radolfzell am Bodensee für die Besucher bereit.
Die Historie und Entwicklung des einst bescheidenen Fischer- und Weinbaudorfes zum jetzigen Mittelzentrum und interessanten Ausflugs- und Urlaubsziel wird im Stadtmuseum und bei einem geführten Streifzug durch Radolfzell nahe gebracht. Führungen werden in der Saison regulär immer samstags, außerhalb der Saison einmal im Monat angeboten, Treffpunkt ist das Stadtmuseum.
Das Museum von Radolfzell, untergebracht in der altehrwürdigen Stadtapotheke, gibt nicht nur Einblicke in die Stadtgeschichte, sondern zeigt auch historische Einrichtung der Apotheke, Arbeiten des Malers Carl Spitzweg, eine Sammlung zum Ehrenbürger und Dichter Joseph Victor von Scheffel sowie Sonderausstellungen.
Zeugnisse der glanzvollen Radolfzeller Vergangenheit und Stationen des geführten Stadtrundganges sind weiterhin das Österreichische Schlösschen, das Ritterschaftshaus, der Schützentorturm, die Schmidtengasse, die Münzschmiede, der Pulverturm, die Alte Sparkasse (Carl Duisberg Centrum), der Kappedäschle-Brunnen mit Figuren der Radolfzeller Fasnacht, der Stadtgarten, das Rathaus und die Alte Domprobstei - das älteste Fachwerkhaus der Stadt am Untersee.
Das Obertor oder Konstanzer Tor, welches einst den östlichen Stadtzugang sicherte, existiert seit 1870 nicht mehr. Am früheren Standort dieses Teils der ehemaligen Stadtbefestigung finden sich an den umgebenden Gebäuden eine Darstellung des Obertores und eine historische Stadtansicht. Von hier aus zeigt sich ferner das imposante, spätgotische Münster Unserer lieben Frau mit 82 Meter hohen Turm.
In den Radolfzeller Ortsteilen gibt es ebenfalls sehenswerte Sakralbauten zu bestaunen, darunter die Kirche St. Nikolaus im Storchendorf Böhringen, die Kirche St. Georg in Liggeringen, die Kirche St. Laurentius in Markelfingen und die Kirche St. Gallus in Möggingen.
Die von Bischof Radolf von Verona einst begründete Kirche wurde von jenem mit Reliquien der Heiligen Senesius, Theopontus und Zeno ausgestattet, wodurch Radolfzell zu einem bekannten Wallfahrtsort avancierte. Auch heute erinnert Brauchtum wie das Hausherrenfest mit der Mooser Wasserprozession im Juli an die drei Schutzpatrone der Stadt und die frühere Wallfahrt.
Zum Veranstaltungsprogramm von Radolfzell gehören weiter das Altstadtfest im September, die Kulturnacht, geführte Rad- und Wandertouren sowie Theateraufführungen, Konzerte, Messen, Ausstellungen und Kabarett im ehemaligen Milchwerk, in der Villa Bosch mit städtischer Galerie und im Konzertsegel an der herrlichen Uferpromenade.
Anziehungspunkte von Radolfzell am Bodensee sind aber auch die Naturschutzgebiete Mindelsee, Bodenseeufer Markelfingen und Mettnau. Das NABU Naturschutzzentrum Mettnau offeriert Vorträge über die hier anzutreffende reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt sowie Führungen durch das Schutzgebiet.
Für Wanderer und Radfahrer steht eine Vielzahl an Strecken zur Verfügung, zum Beispiel zu den Buchenseen, dem Mindelsee, zur Burgruine Homburg oder zur Insel Reichenau. Im Altobohlwald warten außerdem zwei ausgeschilderte Nordic-Walking-Wege. Sportlich aktiv geht es im Kletterwerk Radolfzell und natürlich auf dem Bodensee beim Segeln, Surfen oder Kanufahren zu. Zum Schwimmen und Relaxen laden das Strandbad und das Seebad in Mettnau, der Böhringer See, der Buchensee-Bad Güttingen und das Strandbad Markelfingen ein.









