Pfullendorf, eine Stadt im reizenden Linzgau, zwischen Donautal und Bodensee, entstand aus der Alemannensiedlung „Dorf am Phoul“. Etwa im 11. Jahrhundert wurde auf einer Anhöhe über jenem Dorf eine Burg für den Grafen Rudolf von Pfullendorf errichtet, woraus sich eine neue Siedlung entwickelte. Nach der Verleihung des Marktrechts wurde Pfullendorf im Jahre 1220 durch Friedrich II. zur Stadt erhoben und später zur Freien Reichsstadt. Diese Entwicklung und die 1383 begründete Zunftverfassung waren Basis für die Selbstverwaltung Pfullendorfs.
1803 gelangte Pfullendorf zu Baden, 1936 zum Landkreis Überlingen und 1973 zum Landkreis Sigmaringen, dem die über 13.000 Einwohner zählende Stadt noch heute angehört. Durch die Eingemeindungen von Großstadelhofen, Denkingen, Aach-Linz, Zell-Schwäblishausen, Otterswang, Gaisweiler-Tautenbronn und Mottschieß in den 1970er Jahren umfasst das Stadtgebiet derzeit knapp 9.100 ha.
Pfullendorf ist Teil der Ferienlandschaft Nördlicher Bodensee, wie auch die Gemeinden Wilhelmsdorf, Illmensee, Ostrach und Wald/Hohenzollern, sowie ein schönes Reiseziel im Linzgau, gelegen an der Oberschwäbischen Barockstraße, dem Jakobsweg und der Deutschen Fachwerkstraße. Urlaubern wird ein ansprechendes Angebot an gastronomischen Betrieben und Quartieren - wie Gästehäuser, Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Privatzimmer und Ferienhäuser - sowie vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung geboten, vom Museumsbesuch bis hin zum Wasserski.
Symbol der einstigen Reichsstadt ist das mächtige Obere Tor mit 38 Meter hohen Beobachtungsturm, ein Überbleibsel der früheren mittelalterlichen Stadtbefestigung und schon von weitem erkennbar.
Ganz in der Nähe befindet sich die städtische Galerie „Alter Löwen“, untergebracht in einem historischen Gebäude, das einst von dem alten Geschlecht von Gremlich bewohnt wurde - daher auch die Bezeichnung „Gremlichhaus“ - und im Laufe seiner Geschichte Platz für die Brauerei „Zum Löwen“ bot. Seit 1911 Eigentum der Stadt wurde der „Alte Löwe“ umgebaut, renoviert und beherbergt inzwischen die Pfullendorfer Galerie, die in der ersten Etage wechselnde Kunstausstellungen zeigt sowie in der zweiten Etage eine dauerhafte Sammlung mit Arbeiten des einheimischen Künstlers Sigurd Lange.
Auf dem historischen Marktplatz, dem Zentrum von Pfullendorf, findet regulär dienstags und samstags in den Vormittagsstunden der bunte Wochenmarkt statt. Um den Marktplatz gruppieren sich altehrwürdige, äußerst sehenswerte Gebäude, darunter das 1524 erbaute Rathaus. Vor allem der Rathaussaal mit einem Glasbilderzyklus aus dem 16. Jahrhundert ist ein Anziehungspunkt.
Ebenso beeindruckend ist die Pfarrkirche St. Jakobus mit kunstvollem Kirchturm. Im äußeren eher schlicht, überrascht der im 15. Jahrhundert errichtete Sakralbau mit einer prächtigen Barockausstattung. Pfullendorfer Gottesdienste werden darüber hinaus in der Spitalkapelle, der Betesdakapelle (Krankenhaus), der Friedhofskapelle St. Leonhard und der wunderschönen Wallfahrtskirche Maria Schray abgehalten. Sehenswert sind ferner die Pfarrkirche St. Johann in Denkingen, die Pfarrkirche St. Fidelis in Otterswang und die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Zell am Andelsbach.
Zu einem Rundgang durch die ehemals Freie Reichsstadt gehören weiterhin der Besuch des Bürgerhauses „Altes Haus“ - mit Entstehungsjahr 1317 eines der ältesten seiner Art im Süden der Bundesrepublik -, der idyllische Stadtsee und die Steinscheuer von 1515, in der die städtische Bücherei untergebracht ist.
Pfullendorfer Geschichte präsentiert außerdem das Heimat- und Handwerksmuseum „Bindhaus“. Bei einer Führung durch den Fachwerkbau von 1499 können Interessierte alte Arbeitsgeräte und Einrichtungsgegenstände bestaunen und sich in längst vergangene Zeiten zurückversetzen lassen.
Besondere Attraktionen für große und kleine Pfullendorfer Feriengäste sind zudem der Seepark Linzgau mit Spielplätzen, Klettergarten, Restaurant, Planetenweg, Badebereich, Wasserskianlage und Adventure-Golfanlage sowie der Erlebnispark Jägerhof mit über 300 Tieren.
1803 gelangte Pfullendorf zu Baden, 1936 zum Landkreis Überlingen und 1973 zum Landkreis Sigmaringen, dem die über 13.000 Einwohner zählende Stadt noch heute angehört. Durch die Eingemeindungen von Großstadelhofen, Denkingen, Aach-Linz, Zell-Schwäblishausen, Otterswang, Gaisweiler-Tautenbronn und Mottschieß in den 1970er Jahren umfasst das Stadtgebiet derzeit knapp 9.100 ha.
Pfullendorf ist Teil der Ferienlandschaft Nördlicher Bodensee, wie auch die Gemeinden Wilhelmsdorf, Illmensee, Ostrach und Wald/Hohenzollern, sowie ein schönes Reiseziel im Linzgau, gelegen an der Oberschwäbischen Barockstraße, dem Jakobsweg und der Deutschen Fachwerkstraße. Urlaubern wird ein ansprechendes Angebot an gastronomischen Betrieben und Quartieren - wie Gästehäuser, Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Privatzimmer und Ferienhäuser - sowie vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung geboten, vom Museumsbesuch bis hin zum Wasserski.
Symbol der einstigen Reichsstadt ist das mächtige Obere Tor mit 38 Meter hohen Beobachtungsturm, ein Überbleibsel der früheren mittelalterlichen Stadtbefestigung und schon von weitem erkennbar.
Ganz in der Nähe befindet sich die städtische Galerie „Alter Löwen“, untergebracht in einem historischen Gebäude, das einst von dem alten Geschlecht von Gremlich bewohnt wurde - daher auch die Bezeichnung „Gremlichhaus“ - und im Laufe seiner Geschichte Platz für die Brauerei „Zum Löwen“ bot. Seit 1911 Eigentum der Stadt wurde der „Alte Löwe“ umgebaut, renoviert und beherbergt inzwischen die Pfullendorfer Galerie, die in der ersten Etage wechselnde Kunstausstellungen zeigt sowie in der zweiten Etage eine dauerhafte Sammlung mit Arbeiten des einheimischen Künstlers Sigurd Lange.
Auf dem historischen Marktplatz, dem Zentrum von Pfullendorf, findet regulär dienstags und samstags in den Vormittagsstunden der bunte Wochenmarkt statt. Um den Marktplatz gruppieren sich altehrwürdige, äußerst sehenswerte Gebäude, darunter das 1524 erbaute Rathaus. Vor allem der Rathaussaal mit einem Glasbilderzyklus aus dem 16. Jahrhundert ist ein Anziehungspunkt.
Ebenso beeindruckend ist die Pfarrkirche St. Jakobus mit kunstvollem Kirchturm. Im äußeren eher schlicht, überrascht der im 15. Jahrhundert errichtete Sakralbau mit einer prächtigen Barockausstattung. Pfullendorfer Gottesdienste werden darüber hinaus in der Spitalkapelle, der Betesdakapelle (Krankenhaus), der Friedhofskapelle St. Leonhard und der wunderschönen Wallfahrtskirche Maria Schray abgehalten. Sehenswert sind ferner die Pfarrkirche St. Johann in Denkingen, die Pfarrkirche St. Fidelis in Otterswang und die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Zell am Andelsbach.
Zu einem Rundgang durch die ehemals Freie Reichsstadt gehören weiterhin der Besuch des Bürgerhauses „Altes Haus“ - mit Entstehungsjahr 1317 eines der ältesten seiner Art im Süden der Bundesrepublik -, der idyllische Stadtsee und die Steinscheuer von 1515, in der die städtische Bücherei untergebracht ist.
Pfullendorfer Geschichte präsentiert außerdem das Heimat- und Handwerksmuseum „Bindhaus“. Bei einer Führung durch den Fachwerkbau von 1499 können Interessierte alte Arbeitsgeräte und Einrichtungsgegenstände bestaunen und sich in längst vergangene Zeiten zurückversetzen lassen.
Besondere Attraktionen für große und kleine Pfullendorfer Feriengäste sind zudem der Seepark Linzgau mit Spielplätzen, Klettergarten, Restaurant, Planetenweg, Badebereich, Wasserskianlage und Adventure-Golfanlage sowie der Erlebnispark Jägerhof mit über 300 Tieren.









