Zwischen Uhldingen-Mühlhofen und Immenstaad und gegenüber von Konstanz liegt Meersburg. Die Stadt mit einer Gemarkungsfläche von rund 1.200 ha und mehr als 5.500 Einwohnern erstreckt sich auf einem Rebhang direkt am malerischen Bodensee.
Weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist die mittelalterliche Meersburg, deren Ursprung womöglich auf den Merowinger Dagobert I. zurückzuführen ist und um die sich zwei Siedlungen bildeten - die Oberstadt und die Unterstadt von Meersburg. Das Gebiet um die Burg war von 1211 bis 1802 Eigentum der Konstanzer Bischöfe. 1233 wird das Marktrecht und 1299 das Stadtrecht verliehen. Überbleibsel der früheren Stadtbefestigung sind das Obertor (Oberstadt) sowie das Untertor (Unterstadt), die Meersburger Altstadt steht seit 1954 unter Denkmalschutz.
Heute ist Meersburg, das mit der Eingemeindung von Baitenhausen-Schiggendorf 1972 auf seine jetzige Größe erweitert wurde und Station der Oberschwäbischen Barockstraße, der Schwäbischen Dichterstraße sowie der Deutschen Fachwerkstraße ist, ein bei Urlaubern und Tagesausflüglern gleichermaßen geschätztes Ziel. Der Erholungsort am Bodensee hat allerhand Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten - wie Radfahren, Tennis, Minigolf, die Meersburg Therme, segeln, tauchen etc. - zu bieten und ist mit einer umfassenden Auswahl an Pensionen, Privatzimmern, Ferienhäusern, Ferienwohnungen am Bodensee, Gästehäusern und Hotels auch im Bereich des Übernachtungstourismus sehr gut aufgestellt.
Die gleichnamige Burg beherbergt in ihren geschichtsträchtigen Gemäuern inzwischen ein Museum und kann den Titel als älteste, vollständig erhaltene und bewohnte Burg der Bundesrepublik für sich beanspruchen. Bei einem Rundgang durch die Alte Burg oder das Alte Schloss, wie das imposante Bauwerk auch genannt wird, können Besucher die historischen Räumlichkeiten, darunter den Rittersaal, die Waffenhalle und die Wohnräume der bedeutenden Dichtern Annette von Droste-Hülshoff, sowie den Burggarten besichtigen. Des Weiteren kann bei einer Führung der Dagobertsturm - der älteste Turm der Meersburg - in Augenschein genommen werden, hierbei nicht nur die Schatzkammer, das Gefängnis und die Folterkammer, sondern auch der großartige Blick auf die Stadt und den Bodensee. Treppensteigen macht sicherlich hungrig, im Burg-Café lässt es sich genüsslich bei Kaffee und Kuchen oder herzhaften Spezialitäten verweilen. Andenken, Spielfiguren, Sammlerstücke sowie Dekorationsartikel finden Besucher im Museumsladen. Ein Erlebnis der besonderen Art ist der Auftritt der Carlina-Leut auf der Meersburg, die in historischen Kleidern auf alten Instrumenten ihre Künste darbieten.
Annette von Droste-Hülshoff hat nicht nur auf der Meersburg Spuren hinterlassen. 1843 erwarb sie das Fürstenhäusle oberhalb der Stadt, welches von dem Fürstbischof Jacob Fugger errichtet wurde. Inmitten eines Weinberges gelegen und mit schöner Sicht über den Bodensee ist in dem Anwesen heute das Droste-Museum untergebracht. Daneben finden in Meersburg jährlich die Droste-Literaturtage statt mit Lesungen, Konzerten, Vorträgen, Ausstellungen und in jedem dritten Jahr mit der Vergabe des Droste-Preises.
Wenn es mit der Meersburg ein „Altes Schloss“ gibt, ist ein Neues Schloss gedanklich nahe liegend. Jenes wurde im 18. Jahrhundert in unmittelbarer Umgebung zur Burg als barocke Residenz der Fürstbischöfe erbaut und beherbergt derzeit die Städtische Galerie mit Werken regionaler Künstler und Motiven sowie das Fürstbischöfliche Schlossmuseum, das einen Einblick in die prachtvollen Wohnverhältnisse jener ermöglicht. Schöne Aussichten auf die Alte Burg, die Unterstadt und den Bodensee gewährt die Terrasse des Neuen Schlosses. Darüber hinaus werden Schloss und Schlossplatz für Veranstaltungen genutzt, beispielsweise für Tagungen, Vorträge, Ausstellungen, Open-Air-Konzerte, das „Historische Markttreiben zu Meersburg“ und die bekannten Internationalen Schlosskonzerte.
Auf dem Kulturkalender der Stadt haben auch das Weinfest und das Winzerfest einen festen Platz, ist doch der Weinbau in diesem Gebiet schon aus früheren Zeiten belegt und noch heute von Bedeutung. Fast selbstredend gibt es daher in Meersburg einen Weinkundeweg mit 18 Informationstafeln und ein Weinbaumuseum, in dem unter anderem der Heilig-Geist-Torkel von 1607 und das „Türkenfass“ mit einer Kapazität von 50.000 Litern bestaunt werden können.
Interessante Ausstellungsstücke werden auch im Zeppelin-Museum von Meersburg - eine umfangreiche Privatsammlung zur Geschichte der Luftschifffahrt mit zum Teil einzigartigen Exponaten und Raritäten, der Initiator Heinz Urban besitzt mehr als 15.000 thematische Stücke - präsentiert.
Sehenswert sind außerdem das Stadtmuseum und die Bibelgalerie im ehemaligen Dominikanerinnenkloster, Letzteres mit Erlebnisausstellung zur Entstehung, Überlieferung sowie Wirkung der Heiligen Schrift und Gartenanlage, sowie die Galerie Bodenseekreis und das „Bildteppichkunst - Atelier“ mit bemerkenswertem Wandschmuck. Das künstlerische Schaffen des Ateliers ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und bereits mehrfach prämiert worden.
Für unvergessliche Eindrücke sorgen gewiss auch die Aussichtspunkte der Stadt, darunter die Friedrichshöhe, Ödenstein und die Baitenhauser Höhe. Einen herrlichen Blick auf Meersburg und das eindrucksvolle Ensemble aus Alter Burg, Neuem Schloss, Staatsweingut und früherem Priesterseminar in der Oberstadt genießt der Feriengast zudem bei einer Fahrt auf dem Bodensee.
Weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist die mittelalterliche Meersburg, deren Ursprung womöglich auf den Merowinger Dagobert I. zurückzuführen ist und um die sich zwei Siedlungen bildeten - die Oberstadt und die Unterstadt von Meersburg. Das Gebiet um die Burg war von 1211 bis 1802 Eigentum der Konstanzer Bischöfe. 1233 wird das Marktrecht und 1299 das Stadtrecht verliehen. Überbleibsel der früheren Stadtbefestigung sind das Obertor (Oberstadt) sowie das Untertor (Unterstadt), die Meersburger Altstadt steht seit 1954 unter Denkmalschutz.
Heute ist Meersburg, das mit der Eingemeindung von Baitenhausen-Schiggendorf 1972 auf seine jetzige Größe erweitert wurde und Station der Oberschwäbischen Barockstraße, der Schwäbischen Dichterstraße sowie der Deutschen Fachwerkstraße ist, ein bei Urlaubern und Tagesausflüglern gleichermaßen geschätztes Ziel. Der Erholungsort am Bodensee hat allerhand Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten - wie Radfahren, Tennis, Minigolf, die Meersburg Therme, segeln, tauchen etc. - zu bieten und ist mit einer umfassenden Auswahl an Pensionen, Privatzimmern, Ferienhäusern, Ferienwohnungen am Bodensee, Gästehäusern und Hotels auch im Bereich des Übernachtungstourismus sehr gut aufgestellt.
Die gleichnamige Burg beherbergt in ihren geschichtsträchtigen Gemäuern inzwischen ein Museum und kann den Titel als älteste, vollständig erhaltene und bewohnte Burg der Bundesrepublik für sich beanspruchen. Bei einem Rundgang durch die Alte Burg oder das Alte Schloss, wie das imposante Bauwerk auch genannt wird, können Besucher die historischen Räumlichkeiten, darunter den Rittersaal, die Waffenhalle und die Wohnräume der bedeutenden Dichtern Annette von Droste-Hülshoff, sowie den Burggarten besichtigen. Des Weiteren kann bei einer Führung der Dagobertsturm - der älteste Turm der Meersburg - in Augenschein genommen werden, hierbei nicht nur die Schatzkammer, das Gefängnis und die Folterkammer, sondern auch der großartige Blick auf die Stadt und den Bodensee. Treppensteigen macht sicherlich hungrig, im Burg-Café lässt es sich genüsslich bei Kaffee und Kuchen oder herzhaften Spezialitäten verweilen. Andenken, Spielfiguren, Sammlerstücke sowie Dekorationsartikel finden Besucher im Museumsladen. Ein Erlebnis der besonderen Art ist der Auftritt der Carlina-Leut auf der Meersburg, die in historischen Kleidern auf alten Instrumenten ihre Künste darbieten.
Annette von Droste-Hülshoff hat nicht nur auf der Meersburg Spuren hinterlassen. 1843 erwarb sie das Fürstenhäusle oberhalb der Stadt, welches von dem Fürstbischof Jacob Fugger errichtet wurde. Inmitten eines Weinberges gelegen und mit schöner Sicht über den Bodensee ist in dem Anwesen heute das Droste-Museum untergebracht. Daneben finden in Meersburg jährlich die Droste-Literaturtage statt mit Lesungen, Konzerten, Vorträgen, Ausstellungen und in jedem dritten Jahr mit der Vergabe des Droste-Preises.
Wenn es mit der Meersburg ein „Altes Schloss“ gibt, ist ein Neues Schloss gedanklich nahe liegend. Jenes wurde im 18. Jahrhundert in unmittelbarer Umgebung zur Burg als barocke Residenz der Fürstbischöfe erbaut und beherbergt derzeit die Städtische Galerie mit Werken regionaler Künstler und Motiven sowie das Fürstbischöfliche Schlossmuseum, das einen Einblick in die prachtvollen Wohnverhältnisse jener ermöglicht. Schöne Aussichten auf die Alte Burg, die Unterstadt und den Bodensee gewährt die Terrasse des Neuen Schlosses. Darüber hinaus werden Schloss und Schlossplatz für Veranstaltungen genutzt, beispielsweise für Tagungen, Vorträge, Ausstellungen, Open-Air-Konzerte, das „Historische Markttreiben zu Meersburg“ und die bekannten Internationalen Schlosskonzerte.
Auf dem Kulturkalender der Stadt haben auch das Weinfest und das Winzerfest einen festen Platz, ist doch der Weinbau in diesem Gebiet schon aus früheren Zeiten belegt und noch heute von Bedeutung. Fast selbstredend gibt es daher in Meersburg einen Weinkundeweg mit 18 Informationstafeln und ein Weinbaumuseum, in dem unter anderem der Heilig-Geist-Torkel von 1607 und das „Türkenfass“ mit einer Kapazität von 50.000 Litern bestaunt werden können.
Interessante Ausstellungsstücke werden auch im Zeppelin-Museum von Meersburg - eine umfangreiche Privatsammlung zur Geschichte der Luftschifffahrt mit zum Teil einzigartigen Exponaten und Raritäten, der Initiator Heinz Urban besitzt mehr als 15.000 thematische Stücke - präsentiert.
Sehenswert sind außerdem das Stadtmuseum und die Bibelgalerie im ehemaligen Dominikanerinnenkloster, Letzteres mit Erlebnisausstellung zur Entstehung, Überlieferung sowie Wirkung der Heiligen Schrift und Gartenanlage, sowie die Galerie Bodenseekreis und das „Bildteppichkunst - Atelier“ mit bemerkenswertem Wandschmuck. Das künstlerische Schaffen des Ateliers ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und bereits mehrfach prämiert worden.
Für unvergessliche Eindrücke sorgen gewiss auch die Aussichtspunkte der Stadt, darunter die Friedrichshöhe, Ödenstein und die Baitenhauser Höhe. Einen herrlichen Blick auf Meersburg und das eindrucksvolle Ensemble aus Alter Burg, Neuem Schloss, Staatsweingut und früherem Priesterseminar in der Oberstadt genießt der Feriengast zudem bei einer Fahrt auf dem Bodensee.












