Am Ufer des Bodensees, knapp 10 km von Friedrichshafen entfernt und etwa gegenüber Romanshorn gelegen, erstreckt sich die Gemeinde Langenargen mit rund 7.700 Einwohnern auf einer Fläche von gut 1.500 ha.
Langenargen, das 770 erstmals in einer Urkunde benannt und 1453 mit Stadtrechten versehen wurde, ist heute eine Kommune des Bodenseekreises, die 1937 durch die Eingemeindung von Oberdorf auf ihre derzeitige Größe erweitert wurde, sowie ein anerkannter Erholungsort an der Oberschwäbischen Barockstraße und Gewinner des Bundeswettbewerbs „Unsere Stadt blüht auf“ von 2003.
Als Wahrzeichen der Gemeinde gilt das weithin sichtbare Schloss Montfort, hier treffen sich regulär immer freitags zwischen Mai und September auch all jene Besucher, die Langenargen während eines geführten historischen Spaziergangs entdecken möchten.
Die Grafen von Montfort, zur deren Besitz Langenargen ab 1290 endgültig gehörte, erbauten im 14. Jahrhundert an der Stelle, auf der sich bereits zwei mächtige Wachtürme aus früherer Zeit befanden, die Burg Argen. Im Dreißigjährigen Krieg wird die Burg der Grafen schwer beschädigt, der Wiederaufbau und die Umgestaltung zum Schloss erfolgen noch im 17. Jahrhundert, ebenso die Errichtung eines Kapuzinerklosters in der nahen Umgebung zum Schloss. Nach der Veräußerung der Grafschaft Ende des 18. Jahrhunderts an Österreich diente das Anwesen als Gefängnis und war dem Verfall preisgegeben. 1861 wurde die Anlage im Auftrag Wilhelms I. von Württemberg abgebrochen und der Neubau eines Schlosses verfügt, welcher unter dessen Sohn Karl I. fertiggestellt werden konnte und statt der ursprünglichen Bezeichnung „Villa Argena“ den Namen „Schloss Montfort“ trägt.
Seit 1960 ist das im maurischen Stil errichtete und mit klassizistischen Elementen versehene Schloss Eigentum der Gemeinde und beherbergt heute Gemälde aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die einst zur privaten Sammlung von Dr. Günther Grzimek gehörten, ein Restaurant sowie ein Tanzlokal. Spiegelsaal, Salons und vor allem der Konzertsaal schaffen das passende Ambiente für Tagungen, Seminare und kulturelle Veranstaltungen, darunter die bekannten Langenargener Sommerkonzerte zwischen Juni und August mit internationalen Künstlern sowie Events des Bodenseefestivals. Der Aufstieg zum Schlossturm wird mit einem großartigen Panorama über Langenargen, den Bodensee bis zu den Alpen und ins reizende Hinterland belohnt.
Der historische Kern von Langenargen, von den Einheimischen liebevoll auch „Städtle“ genannt, mit dem aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammenden Rathaus und der Barockkirche St. Martin lohnt ebenfalls einen Besuch. Die Pfarrkirche St. Martin entstand in den Jahren 1718 bis 1720, die Weihung erfolgte 1722. Das sakrale Barockwerk mit Marienkapelle besticht vor allen Dingen mit seinen kunstvollen Deckenfresken und dem eindrucksvollen Hochaltar. Angeschlossen ist das zwischen 1716 und 1718 erbaute Hospital Zum Heiligen Geist.
Gegenüber liegt der einstige Pfarrhof, errichtet in den Jahren 1735 bis 1740, in dem inzwischen das Museum Langenargen untergebracht ist, das Werke regionaler Künstler und heimatgeschichtliche Zeugnisse ausstellt.
In der Nähe befinden sich das Zollhaus - ehemaliges Korn- und Lagerhaus von 1823 - das frühere Kapuzinerkloster, das zum Schloss Montfort gehörende Kavalierhaus - Galerie und Cafe - und der Münzhof.
Der Münzhof und ehemalige Zehntscheuer von 1735 ist das kulturelle Zentrum der Gemeinde am Bodensee, das Gebäude wird als Bücherei genutzt und der Saal als Veranstaltungsort für Konzerte, Vorträge, Kabarett, Theateraufführungen, Lesungen und andere kulturelle und gesellschaftliche Events. Höhepunkte des Langenargener Veranstaltungskalenders sind unter anderem das Uferfest im Juli und das Match Race Germany.
Attraktionen der Gemeinde sind überdies das einstige Amtshaus von Montfort, die Kabelhängebrücke zwischen Langenargen und Kressbronn von 1897, die Pfarrkirche St. Wendelin in Oberdorf, das Strandbad, der Schlosspark sowie die Rad- und Wanderwege der Region, beispielsweise der Erlebnispfad (Barfußlaufen), der Argenpfad Langenargen, der Bodensee-Rundwanderweg und der Bodensee-Radweg. Schöne Touren führen außerdem entlang der Hopfen- und Obstgärten von Oberdorf und durch das Naturschutzgebiet Eriskircher Ried.
Die freundliche Gemeinde verzeichnet im Jahr mehr als 150.000 Übernachtungen und bietet ihren Besuchern eine breite Palette an Gastronomiebetrieben und Quartieren. Die Gästehäuser, Pensionen, Ferienwohnungen am Bodensee, Ferienhäuser, Privatzimmer und Hotels von Langenargen befinden sich direkt am wunderschönen Bodensee oder im reizvollen Hinterland und stellen über 1.100 Betten bereit.
Langenargen, das 770 erstmals in einer Urkunde benannt und 1453 mit Stadtrechten versehen wurde, ist heute eine Kommune des Bodenseekreises, die 1937 durch die Eingemeindung von Oberdorf auf ihre derzeitige Größe erweitert wurde, sowie ein anerkannter Erholungsort an der Oberschwäbischen Barockstraße und Gewinner des Bundeswettbewerbs „Unsere Stadt blüht auf“ von 2003.
Als Wahrzeichen der Gemeinde gilt das weithin sichtbare Schloss Montfort, hier treffen sich regulär immer freitags zwischen Mai und September auch all jene Besucher, die Langenargen während eines geführten historischen Spaziergangs entdecken möchten.
Die Grafen von Montfort, zur deren Besitz Langenargen ab 1290 endgültig gehörte, erbauten im 14. Jahrhundert an der Stelle, auf der sich bereits zwei mächtige Wachtürme aus früherer Zeit befanden, die Burg Argen. Im Dreißigjährigen Krieg wird die Burg der Grafen schwer beschädigt, der Wiederaufbau und die Umgestaltung zum Schloss erfolgen noch im 17. Jahrhundert, ebenso die Errichtung eines Kapuzinerklosters in der nahen Umgebung zum Schloss. Nach der Veräußerung der Grafschaft Ende des 18. Jahrhunderts an Österreich diente das Anwesen als Gefängnis und war dem Verfall preisgegeben. 1861 wurde die Anlage im Auftrag Wilhelms I. von Württemberg abgebrochen und der Neubau eines Schlosses verfügt, welcher unter dessen Sohn Karl I. fertiggestellt werden konnte und statt der ursprünglichen Bezeichnung „Villa Argena“ den Namen „Schloss Montfort“ trägt.
Seit 1960 ist das im maurischen Stil errichtete und mit klassizistischen Elementen versehene Schloss Eigentum der Gemeinde und beherbergt heute Gemälde aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die einst zur privaten Sammlung von Dr. Günther Grzimek gehörten, ein Restaurant sowie ein Tanzlokal. Spiegelsaal, Salons und vor allem der Konzertsaal schaffen das passende Ambiente für Tagungen, Seminare und kulturelle Veranstaltungen, darunter die bekannten Langenargener Sommerkonzerte zwischen Juni und August mit internationalen Künstlern sowie Events des Bodenseefestivals. Der Aufstieg zum Schlossturm wird mit einem großartigen Panorama über Langenargen, den Bodensee bis zu den Alpen und ins reizende Hinterland belohnt.
Der historische Kern von Langenargen, von den Einheimischen liebevoll auch „Städtle“ genannt, mit dem aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammenden Rathaus und der Barockkirche St. Martin lohnt ebenfalls einen Besuch. Die Pfarrkirche St. Martin entstand in den Jahren 1718 bis 1720, die Weihung erfolgte 1722. Das sakrale Barockwerk mit Marienkapelle besticht vor allen Dingen mit seinen kunstvollen Deckenfresken und dem eindrucksvollen Hochaltar. Angeschlossen ist das zwischen 1716 und 1718 erbaute Hospital Zum Heiligen Geist.
Gegenüber liegt der einstige Pfarrhof, errichtet in den Jahren 1735 bis 1740, in dem inzwischen das Museum Langenargen untergebracht ist, das Werke regionaler Künstler und heimatgeschichtliche Zeugnisse ausstellt.
In der Nähe befinden sich das Zollhaus - ehemaliges Korn- und Lagerhaus von 1823 - das frühere Kapuzinerkloster, das zum Schloss Montfort gehörende Kavalierhaus - Galerie und Cafe - und der Münzhof.
Der Münzhof und ehemalige Zehntscheuer von 1735 ist das kulturelle Zentrum der Gemeinde am Bodensee, das Gebäude wird als Bücherei genutzt und der Saal als Veranstaltungsort für Konzerte, Vorträge, Kabarett, Theateraufführungen, Lesungen und andere kulturelle und gesellschaftliche Events. Höhepunkte des Langenargener Veranstaltungskalenders sind unter anderem das Uferfest im Juli und das Match Race Germany.
Attraktionen der Gemeinde sind überdies das einstige Amtshaus von Montfort, die Kabelhängebrücke zwischen Langenargen und Kressbronn von 1897, die Pfarrkirche St. Wendelin in Oberdorf, das Strandbad, der Schlosspark sowie die Rad- und Wanderwege der Region, beispielsweise der Erlebnispfad (Barfußlaufen), der Argenpfad Langenargen, der Bodensee-Rundwanderweg und der Bodensee-Radweg. Schöne Touren führen außerdem entlang der Hopfen- und Obstgärten von Oberdorf und durch das Naturschutzgebiet Eriskircher Ried.
Die freundliche Gemeinde verzeichnet im Jahr mehr als 150.000 Übernachtungen und bietet ihren Besuchern eine breite Palette an Gastronomiebetrieben und Quartieren. Die Gästehäuser, Pensionen, Ferienwohnungen am Bodensee, Ferienhäuser, Privatzimmer und Hotels von Langenargen befinden sich direkt am wunderschönen Bodensee oder im reizvollen Hinterland und stellen über 1.100 Betten bereit.










